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Allgemeines

Die grundsätzliche Struktur der gymnasialen Oberstufe ist an Gesamtschulen und Gymnasien gleich. Sie umfasst insgesamt drei Jahre (Jahrgang 11 - 13).

  • Einführungsphase (1 Jahr)
  • Qualifikationsphase (2 Jahre)

 Die Höchstverweildauer in der gymnasialen Oberstufe beträgt vier Jahre.

Die Gesamtschule Bocholt arbeitet in der gymnasialen Oberstufe nach dem vorgegebenen Lehrplänen und Prüfungsordnungen, die für alle Schulen mit gymnasialer Oberstufe gelten.

Im Zentralabitur werden landesweit an Gymnasien und Gesamtschulen die gleichen Prüfungsklausuren gestellt.

Besonderheiten an der GESA

Individuelle Förderung

Unser Motto: „Ich kann was - wir schaffen das!“ gilt auch für die Oberstufe. Wir begleiten unsere Schüler*innen mit Ihren individuellen Voraussetzungen so, dass jeder und jede seine eigenen Ziele erreicht!

Digitales Lernen

Wir haben verstanden, dass wir das Lernen durch moderne Medien unterstützen können.
Jeder Oberstufenschüler*in an der GESA erhält sein/ihr eigenes iPad, das im Unterricht, beim Homeschooling und auch außerhalb der Schule zur Verfügung steht.
Das Beste daran ist, das Tablet ist kostenlos, und nach 3 Jahren kann es behalten werden.

Moderne Ausstattung 

Für unsere Oberstufe gibt es einen eigenen Bereich mit naturwissenschaftlichen Fachräumen, einer Oberstufenlounge und modernen Klassen- und Kursräumen. Die Ausstattung des Oberstufenbereiches ist auf digitales Lernen abgestimmt, z. B. Verfügbarkeit von Apple-TV und W-LAN im gesamten Bereich.

Gleichaltrige Mitschüler

G9 galt an den Gesamtschulen schon immer. So passt die Altersstruktur zu jedem der 10 (oder auch 11 Schuljahre) an einer anderen Schule verbracht hat.
Lediglich das 19. Lebensjahr darf für den Start bei uns noch nicht vollendet sein.

Projektkursangebot für alle

Wir erarbeiten in der Q1 im Team eine Projektarbeit.
Jedes Jahr gibt es ein vielfältiges Angebot z. B. aus den Bereichen Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften und Sport.

GESA Sozial

Gemeinschaft in- und außerhalb der Schule stärken wir durch unser Projekt GESA-SOZIAL. Anhand von verschiedenen Handlungsfeldern kann jeder Oberstufenschüler sich für andere engagieren. Davon profitieren letztendlich alle!

Weitere Infos zeigt die Präsentation

 

Projektkurs Hexenverfolgung (derzeit aktiv)

Projektkurs: Theater (wählbar im Schuljahr 2021/22)

Leitung: Johanna Legrum, Ophelia Bachmann-Weber

Angebunden an die Fächer: Deutsch, Literaturwissenschaft (Geschichte/ Philosophie – abhängig vomStück)

Ziel: Produktion einer Aufführung, wenn unter Coronabedingungen keine Aufführung möglich ist, dann gefilmtes Stück

Vorgehen:

Vorstellung des Stücks

  1. Verteilung der Rollen
  2. Proben
  3. Planung der Aufführung

 Zielgruppe:

Schülerinnen und Schüler sollten darauf Lust haben in fremde Rollen zu schlüpfen, zu spielen, wenig Hemmungen haben vor Publikum zu sprechen. Wir werden das Stück unter historischen, philosophischen und literaturwissenschaftlichen Aspekten betrachten und es so versuchen auf die Bühne zu bringen.

Die gesamte Oberstufe ist an der GESA-Rhede mit iPads ausgestattet – nach dem Abitur dürfen die Schülerinnen und Schüler die iPads sogar behalten.

Damit werden die Schülerinnen und Schüler nicht nur mithilfe moderner Technik im Schulalltag unterstützt und entlastet, sondern auch auf das spätere Berufs- oder Studienleben bestens vorbereitet. Ab der Qualifikationsphase wird, soweit seitens der Verlage möglich, sogar auf digitale Schulbücher umgestellt. Um den Übergang von der Mittelstufe in die digitalisierte Oberstufe zu erleichtern, wird in der Einführungsphase allerdings noch parallel mit analogen und digitalen Schulbüchern gearbeitet. Ein weiterer Vorteil der iPads ist, dass für das Fach Mathematik seitens der Eltern kein Taschenrechner mehr angeschafft werden muss, der sonst Kosten von ca. 100 Euro mit sich bringt, da die iPads adäquat genutzt werden können. Für Klausuren wird eine vom Land NRW genehmigte App verwendet.

Um auch die jüngeren Schülerinnen und Schüler in Bezug auf die mediale Kompetenz und im Umgang mit digitalen Medien zu fördern, haben wir bereits zwei iPad-Koffer (Vielen Dank an den Förderverein, der einen dieser Koffer gesponsert hat!), die in den unteren Jahrgängen eingesetzt werden können. Auf Dauer soll für jeden Jahrgang in der Unter- und Mittelstufe ein eigener iPad-Koffer angeschafft werden.

Viele Räume sind entsprechend mit dem WLAN-Netz verbunden und mit einem Apple-TV ausgestattet, damit ein effizienter Einsatz der iPads möglich ist.

Auch die Lehrerinnen und Lehrer sind komplett mit den digitalen Endgeräten ausgestattet und halten sich immer diesbezüglich auf dem neusten Stand. Bisher gab es im Rahmen der schulinternen Fortbildungen bereits die Möglichkeit sich weiterzubilden. Diese und weitere außerschulische Angebote soll es weiterhin geben.

Um all dies zu ermöglichen, gibt es das iPad-Team der GESA (Norbert Schmidt, Patrick Lindhorst und Johanna Legrum), das die Geräte immer aktualisiert, verwaltet und prüft. Bei allen aufkommenden Fragen steht dieses Team immer gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Im Moment haben wir eine italienische Austauschschülerin (Maria) in der EF. Hier ein Bericht der Gastschwester Franka:

Besuch aus Italien  

Am 29. August konnten meine Familie und ich endlich unsere Austauschschülerin, Maria Saveria vom Flughafen in Frankfurt abholen. Zuvor hatten wir schon öfters miteinander geschrieben und telefoniert und als wir uns schließlich umarmen konnten, war es ein super schönes, wenn auch ungewohntes, Gefühl.  

Nun lebt Maria schon fast 4 Monate bei uns und ich berichte euch gerne etwas von meinen Erfahrungen als Gastschwester.  

Maria Saveria (wir nennen sie alle Masa) kommt aus einer kleinen Stadt in Süditalien namens Minervino Murge. Im Herbst 2019 entschied sie sich mit der Organisation, Intercultura  für 10 Monate nach Deutschland zu gehen, um dort zu leben, zur Schule zu gehen und neue Erfahrungen zu sammeln. 

Nicht nur Masa, sondern auch meine Familie und ich sammeln neue Erfahrungen. Manchmal fühlt es sich so an, als ob wir für kurze Zeit in Italien sind. Beispielsweise wenn sie mit ihren italienischen Freunden telefoniert. Manchmal geht es dort ziemlich heiß zur Sache. Es wird gelacht, diskutiert und gestritten. Es wird sehr gefühlsbetont kommuniziert und gestikuliert. 

Außerdem wissen wir jetzt wie man traditionelle, italienische Pizza backt und wie man die besten Nudeln kocht. Unser täglicher Gebrauch von Olivenöl, Mozzarella, Tomaten und Pasta hat sich seitdem verdreifacht. 

Manchmal wird uns bewusst, was für ein Glück wir haben, in Deutschland aufzuwachsen. Jahrelang bin ich davon ausgegangen, dass das Leben in Italien viel einfacher, abwechslungsreicher und spannender ist als in Deutschland. Wenn man sich länger mit einigen Themen auseinander setzt, beginnt man zu schätzen, in welches politische System wir reingeboren wurden.  Es fängt damit an, dass Jugendliche nicht über die in ihrem Land herrschende Politik aufgeklärt werden und endet damit, dass Einwohner viel weniger von ihrem Staat unterstützt und aufgefangen werden.  

Trotz allem ist Italien ein wunderschönes Land, in das ich noch gerne häufig reisen möchte. Wir können uns ihr selbstbewusstes und entspanntes Erscheinungsbild zum Vorbild nehmen 

Täglich findet der interkulturelle Austausch auf beiden Seiten statt, von dem wir alle profitieren. Natürlich verläuft nicht immer alles reibungslos und es kommt hin und wieder mal zu unangenehmen Spannungen, die auch damit einhergehen, dass wir coronabedingt nicht die Unternehmungen und Städtebesichtigungen machen können, die wir uns vorgenommen haben. 

 

 

Nachdem sich die Kunstkurse der Q1 sehr ausführlich mit Architektur und der modernen Utopie in Form von Schule beschäftigt hatten, bekamen die Schüler die Aufgabe ihre Idealschule zu planen. Natürlich erscheinen die Gebäude sehr konventionell, aber die Gedankengänge und Hinführungen zu der jeweiligen Entscheidung sind sehr interessant. Ein Klick auf die Grafik öffnet eine PDF-Datei mit einigen sehr gelungenen Arbeiten.

Besonders eifrig zeigte sich in der Woche vor den Osterferien ein Biologie-Grundkurs beim Planen und Erstellen eines eigenen Flaschengartens. Ein Flaschengarten ist ein luftdicht verschlossenes Gefäß mit Substrat, Pflanzen, Mikroorganismen, Luft und Wasser, welches sich selbst erhält und keines äußeren Zutuns bedarf. Grundlage dafür sind unter anderem Stoffkreisläufe.

Der Pflanzenbesatz muss sorgfältig ausgewählt werden, denn nur Pflanzen, die höhere Temperaturen und eine erhöhte Luftfeuchtigkeit tolerieren, können längerfristig unter den Bedingungen eines solchen Flaschengartens gedeihen. Schon bei der Auswahl der Pflanzen konnten die Schülerinnen und Schüler Brücken zur "ökologischen Potenz", "Toleranzkurven", "Stenökie" und "Euryökie" und Ellenbergs Zeigerpflanzen schlagen und so zeigen, dass neben einer kreativen Ader für eine ansprechende Gestaltung des Besatzes auch ökologisches Wissen hilfreich ist.

Im Laufe der Unterrichtsreihe werden die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Veränderungen in ihren Flaschengärten beobachten - und diese mit ihrem anwachsenden Wissen über ökologische Zusammenhänge immer besser erklären können. In diesem Sinne werden unsere Flaschengärten als kleine Modell-Ökosysteme ständige Begleiter in der Ökologie sein - einer der vier übergeordneten Themenbereiche in der Biologie der gymnasialen Oberstufe.

 

Alle

Kontakt:

Gesamtschule Rhede, Büssingstraße 14, 46414 Rhede

Tel.: 02872/92670  Fax: 02872/926732

E-Mail: sekretariat@gesa-rhede.de