Login

Einleitung

Mit dieser Schulordnung wollen wir eine Grundlage dafür schaffen,

  •  dass wir starke Partner für starke Bildung sind
  •  dass wir Schüler und Schülerinnen fördern und zu Leistung fordern
  •  dass jeder sagen kann:

                              „Ich kann was, wir schaffen das!“

 Unsere Gesamtschule ist eine inklusive Schule für alle!

 Sie  soll Schüler und Schülerinnen so erziehen, dass sie sich in ihrer Unterschiedlichkeit mit Stärken und Schwächen akzeptieren und um Respekt, Rücksicht, Verständnis und gegenseitige Hilfe bemühen.

Sie sollen auch so die Werte unserer Gesellschaft kennen lernen, sie annehmen und aktiv für eine Kultur des Respekts und der Toleranz eintreten.

 Des weiteren wollen wir in unserer Schulgemeinschaft…

  • Jungen und Mädchen zum verantwortlichen Umgang mit Lehr- und Lernmaterialien und der Ausstattung der Schule erziehen.
  • nicht bloß Schäden für die Gesundheit vermeiden, sondern ein gesundes, förderliches  Schulklima schaffen und gesundheitsbewusstes Denken fördern.

Dafür ist es wie in jeder anderen Gemeinschaft erforderlich, gemeinsam anerkannte Regeln zu formulieren. Die Regeln dieser Schulordnung sollen auch dazu verhelfen, dass alle Schülerinnen und Schüler ihr Recht auf Unterricht wahrnehmen können und so ihr Ziel, einen möglichst guten Schulabschluss als Basis für ihre Zukunft, erreichen können.

Drei "goldene" Regeln für das Lernen und Miteinander an unserer Schule finden sich in jedem Klassenraum.

Die drei GESA-Regeln

Ausgehend von diesen (bewusst ganz allgemein gehaltenen, aber dennoch klaren) Regeln werden hier im Weiteren detailliertere Regeln definiert.

1. Beginn und Ende des Unterrichts
Der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr.

Beim ersten Gongton kurz vor acht Uhr begeben sich alle Schülerinnen und Schüler in ihre Klassenräume oder zu den Fachunterrichtsräumen. Sie sollen ihre Jacken und Mäntel an der Garderobe in den Schulfluren aufhängen. Nach Unterrichtsschluss verlassen die Schülerinnen und Schüler unverzüglich das Schulgebäude und das Schulgelände.  

Die Schüler und Schülerinnen, die ein sozialpädagogisches Angebot zur Betreuung nutzen, begeben sich zügig zu  den entsprechenden Räumen.
Als Schulweg muss grundsätzlich der kürzeste verkehrssicherste Weg zwischen Elternhaus und Schule benutzt werden. Die Fahrschülerinnen und Fahrschüler benutzen nach Unterrichtsschluss den erstmöglichen Bus zur Heimfahrt.

2. Unterrichtspausen
Pausen, in denen die Schülerinnen und Schüler auf den Schulhof gehen, sind jeweils von 09.35 Uhr bis 09.55 Uhr und 12.30 Uhr bis 12.40 Uhr.
In der Mittagspause sind Schüler und Schülerinnen entweder in den „AIMS“ (Aktivitäten in der Mittagspause), in der Mensa oder auf dem Hof. In dieser Pause wird eine sozialpädagogische Betreuung angeboten. Darüber hinaus sind Lehrer und Lehrerinnen zur Aufsicht eingeteilt.
Der Bereich der Fahrradständer und die Fläche hinter der Sporthalle sind nicht als Pausengelände anzusehen.
Keine Schülerin und kein Schüler (der Sekundarstufe I) darf das Schulgrundstück unerlaubt verlassen und sich damit der Aufsicht entziehen.
Von der Schülervertretung eingesetzte Schülerinnen und Schüler können die Aufsicht innerhalb des Schulgebäudes im Rahmen der Absprache mit ihrem SV-Lehrer oder ihrer SV-Lehrerin übernehmen.

Das Rauchen ist auf dem Schulgelände grundsätzlich verboten. Alle Spiele und Verhaltensweisen, die Mitschülerinnen und Mitschüler gesundheitlich gefährden oder Schäden an Gebäuden verursachen können, sind nicht erlaubt.

3. Radfahrer-Mofafahrer-Rollerfahrer
Schülerinnen oder Schüler, die mit dem Fahrrad zur Schule kommen, haben das Rad abgeschlossen in dem zuständigen Fahrradständer abzustellen.
Jeder Einzelne und jede Einzelne hat die Pflicht, für ein verkehrssicheres Fahrrad zu sorgen.
Zur Vermeidung von Unfällen darf auf dem Schulhof während der allgemeinen Unterrichtszeit nicht Rad, Roller oder Mofa gefahren werden.
Für Motorroller bestehen auf den beiden letzten markierten Abstellplätzen des Lehrer-Parkplatzes Abstellmöglichkeiten.

4. Sauberkeit auf dem Schulgrundstück und Ordnung in der Schule
Alle Schülerinnen und Schüler haben die Pflicht, zu einem ansehnlichen Bild des Schulgebäudes und des Schulgeländes beizutragen.
Dazu gehört vor allem die Sauberhaltung des eigenen Klassenraumes, für die sich jede Schülerin und jeder Schüler verantwortlich fühlen sollte.
Zur Säuberung des Schulgeländes werden abwechselnd alle Klassen eingeteilt.
Am Schluss der letzten Unterrichtsstunde werden die Stühle hochgestellt.

5. Essen und Trinken

Während des Unterrichts darf in den Klassenräumen, in Absprache mit dem Fachlehrer, Wasser aus Plastikflaschen getrunken werden.

Im Unterricht ist sowohl Essen als auch das Kauen von Kaugummis verboten.

Die Mensa ist der Ort, an dem sowohl Jungen und Mädchen als auch die Lehrkräfte in der Mittagspause in Ruhe eine Mahlzeit einnehmen können. Damit alle Mensagäste in angenehmer Atmosphäre essen und sich entspannt unterhalten können, ist auf eine angemessene Lautstärke zu achten.

Beim Anstehen zur Essensausgabe stehen alle geordnet und ruhig an:  

Zur Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufs ist den Anordnungen des Personals zu folgen und alle helfen beim Abräumen wobei, Gläser, Besteck, Speisereste und Servietten oder ähnliche Abfälle getrennt sortiert werden.

6. Sachbeschädigung von fremdem Eigentum
Alle Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, die schulischen Anlagen, Einrichtungen und Gegenstände sowie das Eigentum ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler pfleglich zu behandeln. Dazu gehören auch die nach dem Lernmittelfreiheitsgesetz den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellten Schulbücher.

Bei grob fahrlässigen und mutwilligen Sachbeschädigungen und Verlust haften die Erziehungsberechtigten. Schäden an Schul- und Privateigentum werden sofort im Sekretariat  gemeldet.

7. Verhalten
Erhebliche Störungen des Unterrichts beeinträchtigen das Recht der Mitschülerinnen und Mitschüler auf Unterricht und können durch Ordnungsmaßnahmen geahndet werden.

Bei Gefahr im Verzug können einzelne Schüler/innen für den Rest des Unterrichtstages nach Hause geschickt werden, sofern die Erziehungsberechtigten erreichbar sind.

Jeder einzelne Schüler und jede einzelne Schülerin ist als „Botschafter der Schule“ verantwortlich für einen achtsamen, respektvollen Umgang miteinander.

Jegliche Form von Gewalt z.B. Beleidigen, Treten oder Schlagen ist in der Schule untersagt. Bei Streitigkeiten und Provokationen soll möglichst ruhig und gelassen reagiert werden. Eine Verschlimmerung des Konflikts durch (Zurück-) Beleidigen, Treten oder Schlagen ist der falsche Weg.

Bei uns gilt: „Der Klügere gibt nach“

Wir wollen ein Schulklima fördern, in dem Streit geschlichtet und jegliche Eskalation (Verschärfung) vermieden wird. Allen Mitschülern, Lehrern, dem Schulpersonal und den Gästen wird mit Respekt und Höflichkeit begegnet.

8.Nutzung von Mobiltelefonen und digitale Datenträgern
Während der gesamten Anwesenheitsdauer auf dem Schulgelände ist es verboten, Mobiltelefone und andere digitale Datenträger, z.B. MP3-Player, aktiviert zu haben. Bei Nichtbeachtung dieses Verbots hat die Schule gemäß § 53 Absatz 2 SchulG NRW das Recht, für eine beschränkte Zeitdauer die entsprechenden Geräte wegzunehmen und zwar in der Regel für die Dauer eines Schultages. Im Wiederholungsfall werden die Eltern informiert.

Ausnahme bildet der Schulhof 3 an der Kolpingstraße. Hier ist die Nutzung von Handys in der Mittagspause für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 sowie der Oberstufe erlaubt

9. Kleidung

Die Kleidung soll stets angemessen sein.

Kopfbedeckungen dürfen im Unterricht nicht getragen werden.

In der Schule ist stets angemessene und ordentliche Bekleidungb_400_0_16777215_00_images_unerwuenscht_kleidung.jpg zu tragen. Die Oberbekleidung bedeckt Dekolleté, Bauch bis zum Bauchnabel, Gesäß und Unterwäsche.

Entspricht die Bekleidung nicht den Ansprüchen unserer Schulgemeinschaft, muss der/die Schüler/in bis zum Unterrichtsende entweder ein Schul-T-Shirt oder ein eigenes Oberteil bzw. einen Schal tragen

Kleidung oder Schulmaterial darf nicht mit sexistischen, rassistischen, obszönen bzw. Gewalt verherrlichenden Aufdrucken versehen werden.

10. Schulbesuch und Schulversäumnisse
Jede Schülerin und jeder Schüler ist zum regelmäßigen und pünktlichen Schulbesuch verpflichtet und hat an sonstigen für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen teilzunehmen, sich auf den Unterricht vorzubereiten und mitzuarbeiten.
Bei Erkrankungen benachrichtigen die Erziehungsberechtigten die Schule am ersten Fehltag. Wenn Schülerinnen und Schüler länger als zwei Wochen nicht am Sportunterricht teilnehmen können, muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden. Im Falle der Erkrankung ihres Kindes an einer übertragbaren Krankheit melden die Erziehungsberechtigten dies unverzüglich der Schule.
Beurlaubungen (z.B. für einen Kuraufenthalt oder eine Sportveranstaltung) sind rechtzeitig schriftlich durch die Erziehungsberechtigten zu beantragen.

11. Hausrecht
Der Schulleiter übt das Hausrecht aus, im Falle seiner Verhinderung sein ständiger Vertreter. Während schulischer Veranstaltungen außerhalb der allgemeinen Schulzeit übt der aufsichtsführende Lehrer das Hausrecht aus.
Alle zur Schulgemeinschaft gehörenden Personen sind verpflichtet, sich an diese Regelungen zu halten.

Rhede, im Oktober 2016

Kontakt:

Gesamtschule Rhede, Büssingstraße 14, 46414 Rhede

Tel.: 02872/92670  Fax: 02872/926732

E-Mail: sekretariat@gesa-rhede.de